Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote >> Politik, Gesellschaft, Umwelt >> Aktuelles aus Politik und Gesellschaft - Zeitgeschichte

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wenig Teilnehmer 100 Jahre VHS: Antisemitismus

( ab Mo., 18.11., 18.00 Uhr )

(in Kooperation mit dem Thüringer Landesverfassungsschutz)

Antisemitismus - eine leider wieder stärker werdende ablehnende Einstellung zum Judentum! Im Vortrag werden die weit zurück reichenden Wurzeln des Antisemitismus dargelegt und wird über neue Erscheinungsformen gesprochen. An Hand aktueller Beispiele werden die Gefahren, die diese Ideologie mit sich bringt, aufgezeigt.
Unsere Gesellschaft driftet auseinander - dies ist zumindest das Gefühl vieler Menschen und auch in den Medien immer wieder zu hören. Vor allem bei den Themen Migration und Integration verhärten sich die gegensätzlichen Standpunkte: sachliche Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden kommen kaum zustande, stattdessen mehren sich Angriffe auf unser demokratisches System, auf die öffentlich-rechtlichen Medien und auf die Vielfalt als Grundlage unseres Zusammenlebens. Die Erfolge populistischer Parteien können dabei als Ausdruck einer zunehmenden Sehnsucht nach einfachen Wahrheiten gesehen werden.
Im Rahmen der Veranstaltung wird es um grundlegende Fragen gehen: Wie steht es aktuell um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? Welche sozialen und kulturellen Hintergründe gibt es für den Erfolg von Rechtspopulisten? Wie sind die Ergebnisse der Wahlen im Wahljahr 2019 in diesem Zusammenhang zu bewerten? Wie können wir als Gesellschaft - aber auch als Einzelpersonen - zu mehr Zusammenhalt beitragen?

Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler, Publizist und Referent in der Erwachsenenbildung. Er erforscht in Kommentaren, Essays, Vorträgen und Workshops bevorzugt die Bruchlinien und Unterströme der politischen Kultur in der Bundesrepublik Deutschland - von den Protesten der "sozialen Bewegung von rechts" bis hin zu den vermeintlich "unpolitischen" Fankulturen des Fußballs. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die "neue", extreme und populistische Rechte in Deutschland.
(in Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Suhl, BStU)

Am 2. November 1989 trat Hans Albrecht, der langjährige 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Suhl, von seinem Amt zurück. Einige Tage später erfolgten seine Verhaftung und der Parteiausschluss aus der SED. Albrecht gilt heute als Paradebeispiel eines SED-Apparatschiks.
Er war berühmt und berüchtigt für seinen autoritären Herrschaftsstil, Amtsmissbrauch und Günstlingswirtschaft. Ferner trug er als Mitglied im Nationalen Verteidigungsrat politische Mitverantwortung für das DDR-Grenzsicherungsregime. Der Vortrag wird wichtige biografische Etappen im Leben Hans Albrechts vorstellen und seine Rolle als 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Suhl beleuchten.
(Veranstaltung der Stadt Suhl in Kooperation mit der VHS Suhl, ThLA, BStU)

wenig Teilnehmer Wirtschaftsspionage

( ab Do., 23.1., 18.00 Uhr )

(in Kooperation mit dem Thüringer Verfassungsschutz und der IHK)

Der weltweite Wettbewerb auf den Wirtschaftsmärkten entwickelt als Schattenseite auch viele kriminelle Entwicklungen. Das Ausspähen von Techniken und Technologien mit den verschiedensten Mitteln ist dabei nur ein Aspekt. Im Vortrag soll auf die Gefahren, den Umfang, aber auch über Schutzmöglichkeiten für Unternehmen hingewiesen werden!
(in Kooperation mit dem Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur /ThLA))

Vor 30 Jahren, am 9. November 1989, öffneten sich die Grenzen der DDR für viele überraschend. Der Vortrag geht auf dieses Ereignis in der Region Suhl ein, beleuchtet aber auch die Geschichte des DDR-Grenzregimes: Ab Ende Mai 1952 wurde die innerdeutsche Grenze abgeriegelt und ein Sperrgebiet an der Grenze errichtet. Im Zuge der Grenzsicherung wurden 1952 und 1961 während der Zwangsaussiedlungsaktionen zahlreiche Sperrgebietsbewohner ins Landesinnere vertrieben und einige Dörfer im ehemaligen Bezirk Suhl wurden zu Wüstungen.
(in Kooperation mit dem Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur /ThLA))

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR Ausweisungen mittels Kreisverweis zu einem Instrument der sich etablierenden kommunistischen Partei, um unerwünschte Personen aus einem Ort zu vertreiben. Diese Vertreibungen aus dem Kreis gingen einher mit der Enteignung landwirtschaftlicher Güter im Zuge der Bodenreform, aber auch privatwirtschaftlicher Betriebe, Hotels und Pensionen.
Die "Aktion Oberhof" in den Jahren 1950 und 1951 umfasste die Enteignungen privater Hotels, Pensionen und Betriebe in Oberhof, um private Unterkünfte in staatliche Erholungs- und Kureinrichtungen zu überführen und Oberhof als das Wintersportzentrum der DDR auszubauen. Es wurden schließlich 51 Personen und ihre Familienangehörigen, d.h. zwischen 150 und 160 Personen, per Kreisverweis aus Oberhof zwangsausgesiedelt und ca. 30 Häuser (Hotels, Pensionen, Gasthäuser, private Betriebe) enteignet. Der Vortrag erläutert die "Aktion Oberhof" und ihre Hintergründe.

wenig Teilnehmer Das Weltbild 1919 und 100 Jahre später

( ab Do., 12.3., 18.00 Uhr )

Auch wenn das Jahr 1919 vornehmlich geprägt wurde durch verschiedene politische Großereignisse, wurden in diesem Jahr auch wissenschaftliche Entdeckungen gemacht, welche unser Weltbild, unsere Ansichten über den Kosmos grundlegend verändern sollten. Im Vortrag wird ein Ausblick gegeben über die Erkenntnisse der Wissenschaft in der damaligen Zeit und Vergleiche gezogen mit dem heutigen Kenntnisstand.

wenig Teilnehmer Reichsbürger

( ab Do., 26.3., 18.00 Uhr )

(in Kooperation mit dem Thüringer Verfassungsschutz)

In den letzten Jahren wurde auch die breite Öffentlichkeit aufmerksam auf die Bewegung der Reichsbürger. Im Vortrag werden die Grundlagen dieser Strömung, ihre Ausprägung sowie ihre Beziehungen zum Rechtsextremismus dargelegt.

wenig Teilnehmer Rechtsextremismus

( ab Do., 23.4., 18.00 Uhr )

(in Kooperation mit dem Thüringer Verfassungsschutz)

Rechtsextremismus stellt ein großes Problem in unserer demokratischen Gesellschaft dar. Im Vortrag sollen Ursachen, Wurzeln und Ausprägungen dieser Strömung dargestellt werden und auch auf die lokale und regionale Ausprägung des Rechtsextremismus eingegangen werden.

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Volkshochschule "Karl Mundt" Suhl

Meininger Str. 89
98529 Suhl

Tel.: 03681 806060
Fax: 03681 80606-21
E-Mail: info@vhs-suhl.de

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