Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote >> Rat und Tat

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Was hat eigentlich Nachhaltigkeit mit dem Gärtnern und Gartendingen überhaupt zu tun?
Wie können wir, wie kann jeder von uns das Prinzip Nachhaltigkeit unterstützen und praktizieren?
Kurz gesagt: Indem wir Verzicht üben! Verzicht auf z.B. synthetische Düngemittel, Verzicht auf Blumenerde, die noch immer zum großen Teil Torf enthält. Radikale Abkehr vom Einsatz chemisch bedenklicher und toxischer Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel.

Alternativen sind ein pfleglicher Umgang mit dem Gartenboden - unserer wertvollsten Ressource.
Dazu gehört eine wohldurchdachte Bodenbearbeitung mit dem Ziel, den Humusanteil des Bodens und damit die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und möglichst kontinuierlich zu erhöhen.
Es geht um den Einsatz nachwachsender Rohstoffe, wo immer es möglich ist, und weitgehenden Verzicht auf Plastik und nicht recycelfähige Produkte.
Wie all dies im Garten praktisch umgesetzt werden kann, erklärt Ihnen unser Dozent und Gartenexperte
Hermann Oehring.

wenig Teilnehmer Seminar zu Karl Foerster

( ab Di., 27.2., 19.00 Uhr )

Teil 1: Bei diesem Vortrag steht FOERSTERS Herkunft, die Philosophie seines Elternhauses, seine frühe berufliche Orientierung bis hin zur Gründung der eigenen Gärtnerei 1911 in Potsdam-Bornim im Mittelpunkt.
Seine ersten züchterischen Erfolge und seine beginnende publizistische Tätigkeit zur "Begärtnerung der Menschenseele" (Zitat KF) werden ebenso besprochen wie, sein Einfluss auf Schüler und spätere Mitarbeiter, der sogenannte Kreis der "Foersterianer", der eine breite Ausstrahlung auf die Gartengestaltung des 20. Jahrhunderts hatte (Hermann Göritz, Hermann Matern, Herta Hammerbacher, Prof. Richard Hansen, Ernst Pagels, Peter Altmann, Wilhelm Schacht, Dr. Konrad Näser u. a.) .


Teil 2: Karl Foerster hat in seinem 96-jährigen Leben großen Einfluss auf fast alle gärtnerischen Bereiche genommen. Seine Fähigkeit, in Wort und Schrift die Gartenbegeisterung bei den Menschen zu wecken, schlägt sich nieder in einem umfangreichen literarischen Nachlass. So sind insgesamt 28 Bücher zu den unterschiedlichsten Gartenthemen entstanden, er hat wichtige Impulse gesetzt und Pionierarbeit geleistet beim "Einzug der Gräser und Farne in die Gärten" und der Gestaltung des "Steingartens der sieben Jahreszeiten". Er hat außerdem beachtenswerte philosophische Schriften veröffentlicht.
Sein züchterisches Lebenswerk über zahlreiche Pflanzengattungen hinweg umfasst ca. 380 Neuzüchtungen und Selektionen von Stauden, Gräsern und Farnen. (Quelle: Karl-Foerster-Stiftung ).
Schwerpunkte waren Phloxe, Rittersporne, Helenium, Chrysanthemum.
Auch 47 Jahre nach seinem Tode sind Foersters Maßstäbe an die Qualität der Stauden und seine Ratschläge für eine harmonische Gartengestaltung noch immer hochaktuell und richtungsweisend.
Auch dem Hobbygärtner und Staudenfreund der Neuzeit hat Karl Foerster, der seiner Zeit weit voraus war, noch immer viel zu sagen.

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98529 Suhl

Tel.: 03681 806060
Fax: 03681 80606-21
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