Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote >> Politik, Gesellschaft, Umwelt >> Aktuelles aus Politik und Gesellschaft - Zeitgeschichte

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(in Kooperation mit dem Thüringer Landesverfassungsschutz)

wenig Teilnehmer 50 Jahre Mondlandung - die Grundlagen

( ab Do., 14.3., 18.00 Uhr )

(in Kooperation mit dem Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

50 Jahre Mondlandung - das ist nicht nur ein technisch wichtiges Ereignis und Datum - es ist der Zeitpunkt, an welchem erstmalig Menschen einen anderen Himmelskörper betraten! Damit wird es für immer ein markantes Datum in der Geschichte der Menschheit sein. Dieser Leistung gingen jahrzehntelange technische Forschungen und Entwicklungen voraus - auch in Deutschland! Auch Wissenschaftler und Ingenieure aus unserer unmittelbaren Heimat hatten daran einen wesentlichen Anteil. In einem Vortrag werden deren Leistungen, aber auch ihr Lebenslauf und ihre Entwicklung porträtiert.
In einem weiteren Vortrag werden die zeitgeschichtlichen Hintergründe durchleuchtet: Systemkonkurrenz USA/SU, Wettrüsten und Abschöpfung von Wissen, die Verbringung deutscher Techniker und Ingenieure in die Sowjetunion bzw. das Gegenstück, die Operation Paperclip der Amerikaner.

wenig Teilnehmer Islamismus

( ab Do., 28.3., 19.00 Uhr )

(in Kooperation mit dem Thüringer Landesverfassungsschutz)

Im Vortrag werden die Grundlagen sowie die Ausbreitung des Islamismus einschließlich seiner internationalen und nationalen Erscheinungsformen sowie seiner (pseudo-) religiösen Grundlagen vorgestellt. Aktuelle Bezüge zur Rolle des Islamismus in Thüringen werden bei der Diskussion mit einbezogen.

wenig Teilnehmer Grenzen und Gewalt in Südthüringen

( ab Do., 25.4., 18.00 Uhr )

(in Kooperation mit dem Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

Als Deutschland 1945 in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde, entstand zugleich eine provisorische Grenze zwischen der sowjetischen, der britischen und der amerikanischen Besatzungszone - die sogenannte Demarkationslinie. Die Zuspitzung des Ost-West-Konflikts führte dazu, dass entlang der 1.300 Kilometer langen innerdeutschen Grenze ein verschärftes "Grenzregime" eingeführt wurde. Bis dahin hatten die Bewohner der Grenzgegend aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch aufgrund familiärer und kultureller Beziehungen oftmals die nur wenig bewachte Demarkationslinie "illegal" überschritten. Nun wurde die Grenze in einem dreifach gestaffelten System, bestehend aus einem 10-Meter breiten Kontrollstreifen, einem 500-Meter-Schutzstreifen und einer 5-Kilometer-Sperrzone abgesichert. Zudem wurden Listen mit Namen erarbeitet, die (vermeintlich) "unzuverlässige" Personen enthielt, die umzusiedeln waren.
Zwischen dem 5. und 8. Juni 1952 wurden in Nacht-und-Nebel-Aktionen in Thüringen insgesamt 3.754 Personen aus dem Grenzgebiet zur Bundesrepublik ins Landesinnere ausgesiedelt, insgesamt mussten in jenem Jahr DDR-weit 8.331 Personen ihre Heimat aufgeben. Der Mauerbau und die folgenden Absperrmaßnahmen seit dem 13. August 1961 leiteten eine zweite erzwungene Aussiedlungswelle ein, von der in Thüringen 1.597 Menschen betroffen waren. Neben diesen zwei großen Zwangsaussiedlungsaktionen gab es bis Mitte der 1980er Jahre auch Einzelaussiedlungen, wobei die genaue Anzahl der Betroffenen bis heute nicht bekannt ist.
Die Abriegelung der Grenze betraf auch viele Orte in Thüringen. Der Vortrag geht auf die Entstehung des sogenannten "Grenzregimes" in Südthüringen ein, wobei vor allem der Hildburghäuser Raum beleuchtet wird. Es werden die Aussiedlungen 1952 und hier vor allem die Ereignisse in Streufdorf, als sich viele Einwohner des Dorfes gegen die Aussiedlung ihrer Nachbarn wehrten, betrachtet. Ebenso wird auf die geschliffenen Orte sowie auf die heutige Erinnerung an die ehemalige Grenze durch Deutschland eingegangen.

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